EGK – Kompetenzzentrum
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Der Speck muss weg
Liebe Leserin
Lieber Leser
Nicht selten bewegt sich die Anzeige der Personenwaage nach den Festtagen oder generell in den Wintermonaten in unliebsame Bereiche. Es haben sich wieder einmal ein paar Pfunde mehr angesammelt. Jetzt ist das Abnehmen angesagt. Aber wie beziehungsweise welches ist die richtige Diät oder Massnahme. Es gibt ja so viele verschiedene Diäten und jede davon nimmt für sich in Anspruch die Richtige zu sein. Zudem kommen immer wieder neue dazu oder die Empfehlungen ändern fortlaufend und sind vielfach auch einseitig. Man soll nur dieses oder jenes essen und anderes unbedingt nicht. Wenn Ihnen eine Diät vorschreibt, dass Sie zukünftig beispielsweise den Verzehr Ihrer geliebten Teigwaren meiden sollten, wird neben dem allfälligen Hunger ein zweiter „Feind“ geschaffen, nämlich der „Gluscht“ (die Esslusst) auf das eben Verbotene. Ausserdem „verlernt“ der Körper den Stoffwechsel der gemiedenen Nahrungsmittel. Beginnen Sie nach einer solchen Diät wieder normal zu essen, muss der Organismus die richtige Verstoffwechselung erst wieder „erlernen“ beziehungsweise anpassen. Bis dies geschehen ist, sind gut und gerne wieder ein paar Pfunde zurückgekehrt.
Zu welcher Diät raten wir?
Zu keiner! 1 Kalorie ist eine Kalorie, egal ob Sie vom Fett oder von Kohlenhydraten stammt. Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen. Reduzieren Sie die gewohnte Kalorienzufuhr zum Beispiel um einen Drittel. Es darf am Anfang auch etwas weniger sein und kann je nach Bedarf auch schrittweise gesteigert werden. So können Sie Ihr Wunschgewicht erreichen und am ehesten auch halten. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu schnell an Gewicht verlieren. Ungefähr 1 kg pro Monat ist ideal. Bei deutlich höheren Gewichtsverlusten durch zu geringe Nahrungsaufnahme besteht die Gefahr, dass das Vorhaben nicht durchgehalten wird und es kommt zum gefürchteten Jo-Jo-Effekt.
So wird es gemacht
Besorgen Sie sich eine Kalorientabelle oder eine Waage mit integrierter Kalorienangabe. Essen Sie 1 Woche wie gewohnt weiter und bestimmen Sie in dieser Zeit durch Wiegen der Nahrungsmittel Ihre durchschnittliche Kalorienaufnahme pro Tag. Reduzieren Sie nun die tägliche Nahrungszufuhr um einen Drittel der ermittelten Kalorienzahl. Führen Sie die Methode solange durch, bis Sie nicht mehr weiter an Gewicht verlieren. Reduzieren Sie dann die täglich Kalorienaufnahme um weitere 10 Prozent und fahren gemäss diesem Muster weiter, bis Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben. Bei Frauen gilt es allerdings die Hormonschwankungen beim Eisprung und kurz vor und während der Menstruation zu beachten. In diesen Zeiten harzt die Gewichtsreduktion oder man nimmt wieder etwas zu, obwohl die reduzierte Kalorienaufnahme eingehalten wurde. Aus diesem Grund sollte Sie dies nicht beunruhigen. Halten Sie einfach an Ihrem Plan fest.
Wo liegen die Vorteile dieser Methode?
Da Sie grundsätzlich Alles essen dürfen, einfach reduziert, provozieren Sie keine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Ausserdem dürfen Sie auch mal „sündigen“ und etwas vielleicht weniger Gesundes (Süssigkeiten, fettreiche Nahrung etc.) zu sich nehmen. Schnell werden Sie jedoch merken, dass eben gerade solche Nahrungsmittel in der Regel sehr viele Kalorien enthalten und die tägliche Kalorienobergrenze schneller erreicht wird als sonst. Andererseits halten Sie so, wie erwähnt, den „Gluscht“ im Zaum. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie auch einmal eine Einladung zum Essen bei Freunden annehmen können. Richten Sie sich darauf ein und sparen Sie an solchen Tagen beim übrigen Essen Kalorien ein. Sicher werden Sie sich jetzt fragen, wie Sie die Kalorienzahl an einem fremden Ort bestimmen können. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wenn man über Wochen gelernt hat, welche Nahrungsmittel und Mengen wie viele Kalorien haben, kann man dies auch relativ genau abschätzen. Wenn Ihnen die Kalorienzähl-Methode zu umständlich ist, gibt es auch eine zum Zählen von Punkten. Eine bekannte Institution hat die gängigsten Lebensmittel zu Punkten umgerechnet.
Und wenn der Hunger zu gross wird?
Fragen Sie in Ihrer Drogerie nach TOPINAMBUR-Kautabletten. Diese werden aus der Knolle der zur Gattung der Sonnenblumen gehörenden Pflanze gewonnen. Der Inhaltsstoff „Inulin“ – nicht zu verwechseln mit „Insulin“ – kann helfen den Hunger zu stillen.
Gegen den Hunger zwischendurch
Trinken Sie ein halbes Glas lauwarmes Wasser und/oder essen Sie eine Frucht, zum Beispiel einen Apfel. Lenken Sie sich ab. Unterbrechen oder wechseln Sie kurz die momentane Arbeit. Gehen Sie an die frische Luft, schauen Sie mal in die Zeitung rein, hören Sie Musik, etc.
Gegen Heisshunger-Attacken
Versuchen Sie es mit dem homöopathischen Mittel MADAR D 4. Dieses bekommen Sie in Ihrer Drogerie oder Apotheke. Manchmal hilft auch hier das blosse Trinken von lauwarmem Wasser.
Zusätzliche Massnahmen
Nachfolgend finden Sie einige Beispiele von Therapien, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen können:
- Akupunktur
- Autogenes Training
- Ernährungsberatung
- Kinesiologie
- Klassische Homöopathie
Zur allgemeinen Entschlackung beziehungsweise zur Stoffwechselentlastung eigenen sich nachstehende Präparate:
- Birkensaft (wirkt entschlackend) Anwendung gemäss Packungsbeilage
- Pflanzentinkturen-Mischung
- Zinnkraut 20 ml (wirkt entwässernd)
- Goldrute 20 ml (regt die Nierentätigkeit an)
- Faulbaum 20 ml (wirkt leicht abführend)
- Löwenzahn 20 ml (fördert das Stoffwechselgeschehen)
- Erdrauch 20 ml (harmonisiert den Gallenfluss)
- Schüsslersalze -
Folgende Salze werden empfohlen:
- Nr. 4 Kalium Chloratum
- Nr. 9 Natrium Phosphoricum
- Nr. 12 Calcium Sulfuricum
- Nr. 22 Calcium carbonicum
- Nr. 27 Kalium bichromicum
Nehmen Sie 3 x täglich 30 Tropfen mit etwas Wasser vor dem Essen ein.
Lassen Sie sich betreffend der Auswahl und der Einnahmevorschrift von einer Fachperson beraten.
Sonstiges:
- Versuchen Sie in einer Gruppe Gleichgesinnter Ihr Vorhaben zu realisieren und treffen Sie sich in regelmässigen Abständen zum Erfahrungsaustausch.
- Sorgen Sie allenfalls für mehr Bewegung.
- Besuchen Sie, wo möglich, regelmässig ein Fitness-Center.
- Wenn Sie sich gewohnt sind vorwiegend zu duschen, versuchen Sie es wieder einmal mit einem Bad. Geben Sie diesem einige Tropfen Fichtennadelöl, Heublumenextrakt und Rosmarinöl bei. Diese Mischung wirkt kreislaufanregend, entgiftend und durchblutend. Die Oele (ohne Heublumenextrakt) können Sie selbstverständlich auch einer Duftlampe beigeben.
Wir wünschen Ihnen recht viel Erfolg!
Ihr EGK-Kompetenzzentrum